Bonn mag keine Nazis. Und auch nicht Bogida.

und das ist auch verdammt gut so. Während ein Bogida-Blog auf tumblr mittlerweile unzweifelhafte Aussagen der Bogida-Fans auf Facebook sammelt, hat Volker Lannert meiner Meinung nach das beste Foto des Bonner Pegida-Ablegers machen können – da auf dem Bild sowohl die Veranstaltung der „Wir sind keine Nazis, aber…“-Fraktion als auch die mächtige Gegendemo aus der Vogelperspektive zu sehen ist:

© Volker Lannert / http://panoist.blogspot.de/
© Volker Lannert / http://panoist.blogspot.de/

Zur Erläuterung: Bogida / Pegida hält sich links von der Säule auf, die Gegendemonstration ist die das Bild füllende Menschenmasse.

3000 gegen 250, die Rechten mussten für dieses kleine Häuflein Elend gar Hools aus dem Saarland rekrutieren, damit es irgendwie nach mehr aussieht:

Es manifestiert sich also langsam der Eindruck, dass die „–gida“-Bewegungen im Westen keinen Fuß auf den Boden bekommen und selbst für ein paar hundert Leute massiv aus allen Landesteilen mobilisieren müssen. Währenddessen standen auf der Gegendemo tatsächlich viele BonnerInnen und zeigten den Rechten deutlich, wie willkommen stumpfer Rassismus und dämliche Vorurteile selbst in einer internationalen Stadt wie Bonn sind. Nämlich gar nicht.

2 Gedanken zu „Bonn mag keine Nazis. Und auch nicht Bogida.“

  1. “Willst du nicht meiner Gut-mensch-meinung sein, hau ich dir den -Nazi- rein!” Mit dieser zumindest gesinnungsfaschistoiden Grundhaltung sammeln sich derzeit bundesweit Kräfte von Rot,Rot,Grün zum Schulterschluss gegen die angebliche braune Gefahr (8% Nazi-Trittbrettfahrer bei Pegida!) und die Gründung einer neuen linken Einheitspartei wird wie Notwehr aussehen und die Gründung einer DDR 2.0 nur noch eine Frage der Zeit sein?

    Margot Honnecker über den “Virus” in den Köpfen nach 40 Jahren Einheitspartei:

    1. Ich habe in diesem Blog bereits ausführlich begründet, warum man mit Fug und Recht von Nazis reden kann. Ich nenne das Kind gerne beim Namen. Und sonst spricht dieser Kommentar ja für sich.

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