Laufen gehen II: Kondition aufbauen

Man sagte mir, dass man schnell Kondition aufbauen könne.

Man sagte mir auch, dass man recht schnell ohne Pausen durchlaufen könne.

Und was soll ich sagen: Es stimmt. Etwas über einen Monat versuche ich nun, mir ein paar Ausdauer-Grundlagen zu legen. Ohne wirklich ambitionierte Ziele, es geht nur darum, etwas fitter, etwas wacher zu werden, dabei die Distanzen und Längen zu steigern, daraus eine Regelmäßigkeit, ein Ritual zu schaffen. Bei winzig kleinen 1,3 Kilometern bin ich Mitte April gestartet, und selbst die konnte ich nur mit zwei Geh-Pausen und sehr langsamem Tempo bewältigen. Mein Körper reagierte völlig ermattet, mein Herz war auf Belastung überhaupt nicht eingestellt. Seitdem: Jeden zweiten/dritten Morgen lockeres Laufen, vor der Arbeit, manchmal um kurz nach fünf, dabei ab und zu die Strecke und die Zeit verlängert. Eine bessere Ernährung versuche ich mir auch anzugewöhnen, das geht schon ganz gut. Seit heute dann: 5,3 Kilometer ohne Pause. Und zum ersten Mal spürte ich das seltsame Gefühl in den Beinen, dass man ewig weiterlaufen könnte. Wie gesagt, das ist nur ein Monat. Und es ist auch nur eine kurze Momentaufnahme. Es geht wirklich enorm schnell und so langsam muss ich mir wohl doch mal richtige Laufschuhe kaufen, wenn ich die Distanzen weiter steigern oder etwas schneller laufen möchte. Was mir nur logisch erscheint.

Und noch so ein Nebeneffekt: Tagsüber ist man wacher, fitter, aufmerksamer, die Wirkung von einem Morgenlauf ist, zumindest mal bei mir, mit der einer großen Tasse Kaffee gleichzusetzen.

Fazit: Kondition aufbauen funktioniert in sehr kurzer Zeit auch ohne große Marathon-Ziele und man tut sich damit wirklich etwas Gutes.

2 Gedanken zu „Laufen gehen II: Kondition aufbauen“

  1. Pass bloß auf! Womöglich macht es Dir bald auch noch Spaß … ;) Nach Deinem April-Post „ … Ich hasse Sport …“ hatte ich gleich so eine Ahnung.

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