Nachtrag: Pegida, Bogida, irgendwergida

Bei „HoGeSa“ hatte ich diesen Gedanken direkt, bei „Pegida“ scheint er wohl auch mehr als berechtigt: Wenn DAS diejenigen sind, die das Abendland verteidigen wollen, dann gibt es hier schon lange nichts zu mehr zu verteidigen. Ein Beitrag der Sendung „Die Anstalt“ (s.u.) machte mich noch einmal auf den Organisator des Dresdner Vorbilds aufmerksam. Im vorigen Beitrag schrieb ich noch von einem Kleinkriminellen – wenn man sich die Person allerdings einmal näher anschaut, dann fällt die Sache noch etwas heftiger aus. Wie folgt äußert sich die Wikipedia – mit Quellenbelegen – zum Strafregister des Pegida-Initiators Lutz Bachmann:

„Bachmann ist wegen Einbruch, Diebstahl, falscher Verdächtigung, Anstiftung zur Falschaussage, Verletzung der Unterhaltspflicht, Trunkenheit am Steuer und Körperverletzung vorbestraft.[2][3] Bachmann wurde 1998 wegen Einbruch zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er entzog sich der Justiz und flüchtete nach Südafrika, wo er sich an der Universität Kapstadt unter falschem Namen einschrieb und angeblich Grafik und Design studierte. Nach drei Jahren spürte ihn die dortige Einwanderungsbehörde auf und wies ihn aus. Nach zwei Jahren Haft in Deutschland wurde er wegen guter Führung entlassen.[4] 2008 wurden bei ihm 40 Gramm Kokain und ein weiteres Mal 54 Gramm gefunden. Bachmann ist derzeit wegen Drogenhandel auf Bewährung frei (Stand 2014).“

Durchaus interessant, wie also ein Krimineller unser schönes Abendland vor kriminellen Asylbewerbern retten möchte. Und wie ihm die zahlreichen „bürgerlichen“ Demonstranten die Masche abkaufen. Auch in Bonn gibt es – allerdings nicht belegte – Spekulationen, dass Mitglieder der „Identitären Bewegung“ bei der Verwüstung zweier Bonner Kneipen beteiligt waren. Die Sektionsleiterin der Identititären in Bonn organisiert „Bogida“.

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